Transformation Wirtschaft & Ethik Hamburg

Gesundheitswirtschaft versus Daseinsvorsorge

Eine Veranstaltung der Politischen Bildung

Bei Ausbruch der Corona-Pandemie wurde deutlich, wie schnell das Gesundheitssystem an seine Grenzen stoßen kann. Starke staatliche Interventionen waren nötig, um eine potentiell notwendige Versorgung mit Notfallbetten und Krankenhauspersonal sicher zu stellen. Auch die Unterversorgung mit Schutzausrüstung und der Mangel an Masken waren zu Beginn der Krise präsent und zeigten die Abhängigkeit von internationalen Zulieferern.
Kostensparen und Gewinnsteigerung als betriebswirtschaftliche Prämissen für eine zunehmend privatisierte Gesundheitsversorgung geraten verstärkt in die Kritik. Die Forderung nach einer Re-Kommunalisierung der unter privater Trägerschaft geführten Krankenhäuser erhält dadurch ein neues Gewicht.
Doch in welcher Form könnte eine solche Re-Kommunalisierung erfolgen? Welche Schritte sind dafür nötig? Was braucht es, um ein Krankenhaus wieder in öffentliche Hand zu überführen?
Dr. Birgit Schröder, Fachanwältin für Medizinrecht und Dozentin für Schul- und Medizinrecht in Hamburg, wird die rechtlichen Rahmenbedingungen dazu erläutern. Mit welchen Schwierigkeiten und Stolpersteinen bei einem solchen Vorhaben zu rechnen ist, soll anhand eines praktischen Beispiels veranschaulicht werden.

Zielgruppe
Alle Interessierten

Referent*innen/Podium
Dr. Birgit Schröder (Fachanwältin für Medizinrecht und Dozentin für Schul- und Medizinrecht in Hamburg)
N.N.

Kosten
Die Teilnahme ist kostenlos.

Besonderheit
Die Veranstaltung wird durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg gefördert. Wir bitten um Anmeldung bis 23.09.2020.

Zugang zur Veranstaltung
Die Veranstaltungsräume sind für Teilnehmende mit Mobilitätseinschränkungen zugänglich.